Climate Emergency – Kiel erhöht das Tempo beim Klimaschutz!

Kiel hat als Klimaschutzstadt Vorbildcharakter, daher wollen wir die Dringlichkeit des Klimawandels unterstreichen und unser Tempo bei der Umsetzung der Klimaschutzmaßnahmen noch weiter erhöhen. Der interfraktionelle Antrag erkennt den Climate Emergency an und fordert die Kieler Stadtverwaltung auf, die Maßnahmen des Masterprogramms „100% Klimaschutz“ bis Juni aufzulisten, die vorgezogen werden können.

Kiel ist beim Klimaschutz nicht am Anfang. Wir haben schon viel getan und vor allem das Know-how in dieser Stadt. Neben den renommierten Hochschulen im Bereich der Meeres- und Klimaforschung existiert in unserer Stadt eine Gründungskultur für nachhaltiges Wirtschaften und Unternehmen, die nachhaltige Technologien entwickeln. Der menschenverursachte Klimawandel ist die größte Bedrohung im 21. Jahrhundert und der Climate Emergency ist der Appell zum Aufbruch die Zeiten des Wandels zu gestalten. Zudem fordern wir die Bundesregierung auf, endlich die notwendigen Rahmenbedingungen für konsequenten Klimaschutz zu schaffen.

Der Klimawandel betrifft uns alle. Wir werden den Klimaschutz klug mit den gesellschaftlichen, ökologischen und ökonomischen Belangen unserer Stadt verzahnen. Klimafreundlich zu leben sollte im Geldbeutel belohnt und nicht bestraft werden. Von günstigem Nahverkehr und gut ausgebauten Fahrradwegen profitieren wir alle. Gleichzeitig eröffnet der Technologiewechsel Zukunftsmärkte für unsere heimische Wirtschaft.

Mit der Resolution zur Ausrufung des Climate Emergency befindest sich Kiel in bester Gesellschaft: Konstanz, Basel, London, Vancouver und Kiels Partnerstadt San Francisco haben bereits den Climate Emergency ausgerufen, um auf die Dringlichkeit der Klimaproblematik und die Auswirkungen des menschlichen Handelns auf das Klima aufmerksam zu machen. Irland und Großbritannien sind die ersten Staaten, die gefolgt sind. Es besteht dringender Handlungsbedarf und Kiel ist Teil dieser Bewegung.

Dies erklären die Fraktionsvorsitzenden Gesa Langfeldt (SPD), Jessica Kordouni (Bündnis 90/Die Grünen) und die umweltpolitischen Sprecher Arne Stenger (Bündnis 90/Die Grünen) und Dr. Ingmar Soll (FDP).

Foto: geralt / pixabay (https://pixabay.com/de/photos/sonne-wolke-klima-klimawandel-3313646/)

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