Behördensprache

Die Ratsversammlung möge beschließen:

Kiel will Vorreiterin für verständliche Behördensprache sein. Deswegen beteiligt sich die Stadt, in Absprache mit der Bürgerbeauftragten für soziale Angelegenheiten, als Modellkommune am Projekt „Schleswig-Holstein spricht Klartext“.

Viele Bürgerinnen und Bürger können u.a. Schreiben und Beschlüsse von Behörden nicht verstehen. „Behördendeutsch“ und unnötige Fremdwörter führen dazu, dass Menschen nicht zu ihrem Recht kommen oder nicht die Informationen erhalten, die sie benötigen. Immer mehr Kielerinnen und Kieler sind somit auf Unterstützung in Form von Beratungen oder aber auch gesetzliche Betreuungen zur Regelung von Verwaltungsangelegenheiten angewiesen.

Es entsteht eine unnötige Distanz zwischen den Bürgerinnen und Bürgern und der öffentlichen Verwaltung.

Die Bürgerbeauftragte des Landes Schleswig-Holstein Samiah El Samadoni hat dieses Problem erkannt und angeregt, das Projekt „Schleswig-Holstein spricht Klartext“ ins Leben zu rufen. Ziel soll eine verständliche Verwaltungssprache auf allen Ebenen in Wort und Schrift sein. Kiel soll sich als Modellkommune an diesem Projekt beteiligen und somit Barrieren zwischen Bürgerinnen und Bürgern und der Verwaltung abbauen.

Ratsfrau Anna-Lena Walczak
SPD-Ratsfraktion

Ratsherr Rainer Kreutz
CDU-Ratsfraktion

Ratsherr Oliver Voigt
Ratsfraktion Bündnis 90/Die Grünen

Ratsherr Ralf Meinke
FDP-Ratsfraktion

Ratsherr Marcel Schmidt
SSW-Ratsfraktion

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