Barrierefreier Wohnraum

Der Oberbürgermeister wird darin unterstützt, bei allen Maßnahmen der Wohnungsbau- und Stadtentwicklungspolitik die Schaffung von barrierefreiem Wohnraum voranzutreiben.

Über die Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben hinaus sollen im Rahmen der Flächenmobilisierung und -entwicklung im Wohnungsbau durch die kostenfreie Beratungsstelle Barrierefreies Bauen Anreize geboten werden, mehr Wohnraum für Menschen mit Behinderung zu schaffen. Hierbei geht es um alle Wohnraumformen: sowohl sozial gefördert als auch nicht, sowohl zur Miete als auch im Eigentum, sowohl im Neubau als auch im Bestand.

Die Schaffung barrierefreien Wohnraums ist durch diverse gesetzliche Vorgaben, aber auch im Rahmen des Masterplans Wohnen oder im Wohnbauflächenatlas beabsichtigt. Mehrere Wohnbauvorhaben berücksichtigen dies in besonderem Maße (z.B. im Anscharpark, Hof Hammer, Waitzstr./Droysenstr./Knooper Weg, Marthas Insel). Auch der Bau von Wohnhäusern, die barrierefrei nachrüstbar sind, wird z.B. durch das „Kieler Modell“ unterstützt.

Wichtig ist dabei, dass barrierefreier Wohnraum für jedes Alter, alle Lebenslagen und alle Einkommensverhältnisse geschaffen wird.

Ratsfrau Anna-Lena Walczak
SPD-Ratsfraktion

Ratsherr Jan Wohlfarth
CDU-Ratsfraktion

Ratsfrau Verena Heimann
Ratsfraktion Bündnis 90/Die Grünen

Ratsherr Ralf Meinke
FDP-Ratsfraktion

2 Kommentare:

  1. Ich habe eine kranke Frau, sie hate vor zwölf Jahren ein Schlaganfall. Ich habe alles versucht um so eine Wohnung. (Neubau ) Ich habe meine Arbeit aufgegeben und Pflege meine Frau. Durch die Arbeit ist das auch nicht spurlos an mir vorbei gegangen. Ich hatte zwei mal Herzinfarkt bekommen. Deswegen wollen wir es etwas ruhiger haben. Ich hoffe das sie uns etwas helfen können.

    1. Uns ist sehr bewusst, dass es auf dem Kieler Wohnungsmarkt gerade schwierig ist, eine passende Wohnung zu finden. Deshalb arbeiten wir dafür, alle Möglichkeiten zu nutzen, um den Wohnungsbau zu beschleunigen, gerade für mehr barrierefreien Wohnraum, Wohnungen für Menschen mit geringem Einkommen oder Wohnraum für Familien. In der konkreten Vermittlung von Wohnungen können wir bedauerlicherweise nicht unterstützen. Wir können Ihr Anliegen aber an die Stelle in der Stadtverwaltung weiterleiten, die hilft. Wenn Sie uns eine E-Mail an spd-ratsfraktion@kiel.de mit Ihren Kontaktdaten schicken, geben wir die Bitte gerne weiter. Oder Sie wenden sich direkt an das Amt für Wohnungsvermittlung unter wohnungsvermittlung@kiel.de

      Ihnen wünschen wir alles Gute
      Ihre Astrid Leßmann
      Wohnungspolitische Sprecherin

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