Dreiklang gegen soziale Kluft in Kiel

Für uns dokumentiert die Studie „Wie brüchig ist die soziale Architektur unserer Städte?“ vom Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) eine Besorgnis erregende Entwicklung. Dass Kiel bei den westdeutschen Städten eine negative Spitzenstellung bei der sozialen Kluft zwischen Arm und Reich einnimmt, dürfen wir nicht hinnehmen.

Wir sehen uns gemeinsam mit Grünen und FDP durch die Schlussfolgerungen der WZB-Studie bestätigt: Die meisten Punkte finden sich in unserer Kooperationsvereinbarung und müssen jetzt zügig umgesetzt werden.

Für uns macht die bereits im Mai 2018 veröffentlichte Studie deutlich, dass es einen Dreiklang aus Wohnungsbau-, Sozial- und Bildungspolitik braucht, um die Segregation (Trennung) von Arm und Reich in Kiel aufzubrechen und umzukehren. Es müssen zum Beispiel mehr Sozialwohnungen in der Landeshauptstadt gebaut werden und zwar ausnahmslos in allen Stadtteilen.

Die Grundaussagen der Studie sind natürlich nicht neu. Die Position Kiels in dem Städtevergleich ist ein klarer Auftrag, entschlossen unsere Kooperationsvereinbarung anzugehen und umzusetzen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.