Ausbau der Schulsozialarbeit – Ein wichtiger Beitrag zu mehr Chancengerechtigkeit

Wir bauen die Anzahl der Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter in Kiel weiter aus. Die derzeit 17 Schulsozialarbeiterstellen werden auf 28 Planstellen aufgestockt. Wir sind stolz darauf, dass durch den gestrigen Beschluss durchschnittlich 0,5 Stellen pro Schule in Kiel zur Verfügung stehen werden.

Wir sind davon überzeugt, dass zukunftsfähige Schulen mehr Schulsozialarbeit brauchen, denn Schule ist nicht nur ein Lern-, sondern auch ein Lebensort. Die Schulsozialarbeit in Kiel wird nicht nur schulstandortbezogen, sondern auch sozialraumorientiert und projektbezogen arbeiten. Damit passen wir die Schulsoziarbeit den Bedürfnissen der Kinder vor Ort an. Schulsozialarbeit kann so gezielter im Sozialraum der Schülerinnen und Schüler wirken. Mit der gestrigen Entscheidung stärken wir die Standorte an den Gemeinschaftsschulen in Kiel-Nord (Gemeinschaftsschule Friedrichsort), Kiel-Ostufer (Toni-Jensen-Gemeinschaftsschule) und Kiel-Westufer (Gemeinschaftsschule Hassee, Friedrich-Junge-Gemeinschaftsschule, Goethe-Gemeinschaftsschule). Sie erhalten zusätzlich 5,25 Planstellen, auch damit diese mit den benachbarten Grundschulen zusammenarbeiten und in den Sozialraum einwirken können. Schulstandorte wie z.B. die Goethe-Gemeinschaftsschule oder die Friedrich-Junge-Gemeinschaftsschule werden zukünftig zusammen mit ihren benachbarten Grundschulen durch Schulsozialarbeit unterstützt, unter anderem um die Übergänge zu erleichtern. Ebenso werden alle anderen Gymnasien und Grundschulen bei der Förderung der Schülerinnen und Schüler im Schulleben durch Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter projektbezogen unterstützt. Zusätzlich wird an der qualitativen Weiterentwicklung der Jugend-/Schulsozialarbeit gearbeitet und es stehen Stellen für die bedarfsgerechte Stabilisierung der standortbezogenen Schulsozialarbeit in ausgewählten Stadtteilen zur Verfügung. Dieser Bereich wird mit 4,85 Planstellen ausgebaut. Schulsozialarbeit leistet einen wichtigen Beitrag zu mehr Chancengerechtigkeit. Die Kooperation von Jugendhilfe und Schule ist erfolgreich, weil sie niederschwellig und direkt für Kinder und Jugendliche erreichbar ist – ohne bürokratische Hindernisse. Lehrerinnen und Lehrer werden entlastet. Dies erklären der schulpolitische Sprecher der SPD-Ratsfraktion, Ratsherr Peter A. Kokocinski, die schulpolitische Sprecherin der Ratsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, Ratsfrau Kirsten Wegner, sowie Ratsfrau Antje Danker (SSW).

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