Schulausfall entgegenwirken

Die Landeshauptstadt Kiel investiert regelmäßig in die Schulen. Die Kieler Rathauskooperation hat den Vorrang für Bildung erklärt. Die Zukunft unserer Kinder ist das höchste Gut. Neue Mensen, eine ausreichende Raumzahl, auch Sporthallen und die hohen Investitionen in neue Regionale Berufsbildungszentren stehen seit 2008 auf unserer Agenda und werden im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten verwirklicht.

Jahr für Jahr haben Investitionen in Bildung Priorität bei der Entscheidung für Investitionsprojekte. Diesen Weg werden wir weiter beschreiten. Für einen guten Unterricht genügt es aber nicht, dass die Stadt Kiel sich um die Gebäude kümmert. Ohne eine ausreichende Anzahl Lehrkräfte findet nicht der Unterricht statt, den wir brauchen. Die Kooperation fordert daher das Ministerium für Bildung auf, für eine ausreichende Lehrerversorgung zu sorgen. Die Landeshauptstadt Kiel ist zuständig für die Rahmenbedingungen, unter denen Lernen stattfindet. Wenn krankheitsbedingte Ausfälle nicht kompensiert werden, nützt aber kein neues Gebäude etwas für die Zukunftsfähigkeit unserer Kinder. Viele Studien weisen darauf hin, dass Bildungsinvestitionen sich auch im Haushalt mittelfristig mehrfach zurückzahlen. Deshalb ist die Landesregierung in der Pflicht, so viele Lehrkräfte einzustellen, dass sich unsere Investitionen auch auszahlen. Nur so können die Kinder den Unterricht erhalten, der ihnen eine gute Zukunft ermöglicht. Dies erklären zur heutigen Berichterstattung über Unterrichtsausfall an Kieler Schulen der schulpolitische Sprecher der SPD-Ratsfraktion, Ratsherr Peter A. Kokocinski, die schulpolitische Sprecherin der Ratsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, Ratsfrau Kirsten Wegner, sowie Ratsfrau Antje Danker (SSW).

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