Achim Heinrichs

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Wörthstraße 41
24116 Kiel

Telefon: 0431 15643 / 0173 2909429

E-Mail: achim.heinrichs@t-online.de

Wahlkreis

9 – Hasseldieksdamm / Schreventeich

Aufgaben und Funktionen in der Fraktion
  • Verkehrspolitischer Sprecher
  • Mitglied im Wirtschaftsausschuss und im Bauausschuss
  • Stellvertretendes Mitglied im Hauptausschuss und im Innen- und Umweltausschuss
  • Mitglied im Aufsichtsrat der Schlepp- und Fährgesellschaft Kiel mbH
  • Mitglied im Aufsichtsrat der Kieler Verkehrsgesellschaft mbH (KVG)
Meine Schwerpunkte

Meine besonderen Anliegen sind der öffentliche Personen-Nahverkehr (ÖPNV) und der Radverkehr.

Für einen Sozialdemokraten sollte die Förderung des ÖPNV selbstverständlich sein, da

  • Kinder und Schüler, als die schwächsten Verkehrsteilnehmer,
  • Studenten und Auszubildende auf dem Weg zu ihren Ausbildungsstätten und wieder zurück,
  • viele Arbeitnehmer auf dem Weg zur Arbeitsstelle,
  • Menschen mit geringem Einkommen,
  • Seniorinnen und Senioren,
  • sowie Menschen mit Behinderungen

auf einen guten, verlässlichen und barrierefreien ÖPNV angewiesen sind, weil sie kein eigenes Verkehrsmittel haben. Und dies sind genau die Menschen, für die wir uns besonders einsetzen. Zunehmend steigen auch Menschen auf den ökologisch sinnvollen ÖPNV um, die über ein eigenes Auto verfügen oder verfügen könnten. Aus Umweltgesichtspunkten heraus verzichten viele Menschen bereits jetzt immer häufiger auf die Nutzung eines Pkw. Dieser Trend könnte deutlich verstärkt werden, wenn man die Qualität des ÖPNV erhöhen würde. Für den Busbereich ist die KVG hervorragend aufgestellt, aber viele Nutzer klagen darüber, dass die Busse oft überfüllt sind. In manchen Bereichen würden viel mehr Busse den Straßenraum überfordern. Insbesondere in den morgendlichen Stoßzeiten reichen die Haltestellen kaum noch aus, um die Busse unterzubringen. Deshalb setze ich mich intensiv für die Stadt-Regional-Bahn (SRB) ein. Mit diesem Angebot könnte man viele der täglich 52.000 Ein- und 20.000 Auspendler vom Kfz zum Umstieg auf den ÖPNV bewegen. Das entlastet nicht nur die Umwelt von schädlichen Abgasen, sondern entlastet auch die Straßen für diejenigen, die tatsächlich auf das Kfz angewiesen sind (z.B. Handwerker, gewerbliche Verkehre).

Das Fahren mit dem Rad ist insbesondere auf Kurzstrecken für viele Menschen – inzwischen auch oft ganzjährig – das beste – und schnellste – Verkehrsmittel. Nicht nur Schüler und Studenten, sondern auch der Büroangestellte im Anzug ist immer häufiger in den Morgenstunden mit dem Rad auf dem Weg zur Schule, Uni oder Arbeitsstelle zu beobachten.  Die aktuellen Änderungen der Straßenverkehrsordnung tragen den vielen Urteilen über die Benutzungspflicht von Radwegen Rechnung und erlauben den Radfahrern die Nutzung der Straßen. Mit der Einrichtung von Fahrradstraßen (z.B. Hansastraße – Deutschlands erster Fahrradstraße, der Gerhardstraße und der Harmsstraße) war Kiel ebenso Vorreiter wie bei der Öffnung von Einbahnstraßen für Radfahrer auch in Gegenrichtung. Auch mit den vielen Fahrrad- und Schutzstreifen war Kiel früh dabei und konnte dadurch viele Verbesserungen für Radfahrer erreichen. Die Nutzung der Straße erhöht für die Radfahrer die Sicherheit, da sie viel früher gesehen werden, als wenn sie auf – meist zu schmalen – Radwegen, oft verdeckt durch parkenden Kfz, meist erst direkt an Kreuzungen gesehen werden, wenn es leider immer öfter zu spät zum reagieren ist. Trotzdem fahren wir fort, mit der Ausweisung von Velorouten schnelle und komfortable Wege für Radfahrer auszuweisen. Mit der Veloroute 10 vom Bahnhof Hassee entlang der alten Gleistrasse für Güterzüge zum West-Bahnhof im Bereich der heutigen Universität bauen wir gerade eine wichtige Radverbindung zur Anbindung der südlichen Stadtteile Hassee und Russee, sowie der nördlich angrenzende Stadtteile an die Universität.

Gemeinsam mit Jung und Alt wollen wir in den beiden sehr unterschiedlichen Stadtteilen des Wahlkreises ein attraktives Wohnumfeld für alle Generationen entwickeln. Die Erfahrungen mit der intensiven Bürgerbeteiligung im Rahmen der Diskussion um die „Uhlenkrog-Rampe“ wollen wir für zukünftige Projekte weiter entwickeln. Bei der im Konsens gefundenen „kleinen Lösung“ gilt es jetzt, die Bedürfnisse der Anwohner nach Lärmschutz im Rahmen der Realisierung umzusetzen.

Soziales Bedürfnis ist insbesondere bezahlbarer Wohnraum für Jung und Alt. Wir wollen sowohl Raum für Familien mit Kindern, passende Wohnmöglichkeiten für Studenten, und für Senioren die Möglichkeit, so lange wie möglich in ihrer gewohnten Umgebung zu bleiben.

Wir handeln, wo andere nur Bedenken vor sich her tragen, z.B. bauen wir die Regionalen Berufsbildungszentren und realisieren den Radschnellweg von Hassee zur Uni. Wir setzen auf die Einführung der Stadt-Regional-Bahn als wichtigstes verkehrspolitisches Thema.

Das bin ich

Ich bin 1961 geboren und ledig. In Hannover habe ich Mathematik studiert und arbeite seit 1989 in einem Kieler Unternehmen der EDV-Branche, zunächst als Software-Entwickler, dann als technischer Projektleiter im In– und Ausland und aktuell im Qualitätsmanagement. Seit 1997 bin ich neben meiner fachlichen Tätigkeit auch als Betriebsrat tätig (bis 2006 als Betriebsratsvorsitzender, seit dem als stellvertretender Vorsitzender).

Ich wohne seit 1990 im Bereich des Ortsbeirates Schreventeich/Hasseldieksdamm, dessen Vorsitzender ich von 1994 bis 2003 war und den ich daher gut kenne. Seit 2003 vertrete ich die Stadtteile Hasseldieksdamm und Schreventeich in der Kieler Ratsversammlung mit Schwerpunkten auf Bau– und Verkehrsfragen.

Mitgliedschaften

IG Metall, AWO, Fahrgastverband Pro Bahn, ADFC (allgemeiner deutscher Fahrrad-Club), Bürgerverein ProSRB, Förderverein Stadt-Regional-Bahn für die Kiel-Region e.V., Umweltbildungsverein Kollhorst e.V., Tierschutzverein Kiel (Tierheim Uhlenkrog), Schutzstation Wattenmeer, Aktion Fischotterschutz, Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte, Förderverein Kieler Schifffahrtsmuseum, Freundeskreis Literaturhaus SH, SGK (sozialdemokratische Gemeinschaft für Kommunalpolitik), Beirat für Geschichte in der Gesellschaft für Politik und Bildung SH

Beiträge
  • Förde verbindet! Die Fördeschiffe der Schlepp- und Fährgesellschaft Kiel mbH stellen einen unverzichtbaren Teil des Flairs für die Förde dar und sind – insbesondere für Menschen im Kreis Plön – auch ein wichtiger Teil des ÖPNV. Im Moment sind die Lasten und Vorteile sehr ungleich zwischen der Landeshauptstadt Kiel und dem Kreis Plön verteilt, wobei gerade aus ... ...
  • Leistungsfähiger ÖPNV In Vorbereitung der Direktvergabe zur Sicherung der kommunalen Daseinsvorsorge bzgl. eines leistungsfähigen ÖPNV in Kiel stellen wir folgenden Antrag: Die Verwaltung wird basierend auf den Beschluss zur Erstellung des 5. Regionalen Nahverkehrsplanes (Drs. 0357/2017 vom 10.04.2017) aufgefordert, den weiteren Weg zur erneuten Direktvergabe eines öffentlichen Dienstleistungsauftrags für Personenverkehrsleistungen im Gebiet der Landeshauptstadt Kiel (derzeit „Verkehrsvertrag“) an ... ...
  • Bike-and-Ride Die Verwaltung wird aufgefordert, für alle sieben Kieler Bahnhaltepunkte (Suchsdorf, Russee, Hassee, Elmschenhagen, Schulen am Langsee, Ellerbek, Oppendorf – letztere zwei gehen Ende des Jahres in Betrieb) das Angebot der NAH.SH fristgerecht zu beantragen. Die NAH.SH hat ein Bike-and-Ride-Modulsystem für Mobilitätsstationen entwickeln lassen. Das Einführungsangebot, das bis zum 21.07.2017 zu beantragen ist, sieht eine 100%-Finanzierung ... ...