Schule

Zuständiges Ratsmitglied

Tobias Friedrichs
Meimersdorf/ Kronsburg/ Wellsee
Schulpolitischer Sprecher

Beiträge zur Schulpolitik der SPD-Ratsfraktion
  • Schulen müssen zur Ruhe kommen Wir begrüßen, dass sich zwei Kieler Gymnasien, die Max-Planck-Schule und die Hebbelschule, für G 8 entschieden haben. Wir hoffen darauf, dass weitere Gymnasien sich auch so entscheiden werden. Rot-Grün-SSW werden die Schulen dabei unterstützen, den eingeschlagenen Weg erfolgreich fortzusetzen, um weitere Unruhe zu vermeiden. Nichts anderes verursacht schwarz-gelb mit der geplanten Änderung des Schulgesetzes, wonach Gymnasien die Wahlfreiheit bekommen sollen, ob sie beim 2008 eingeführten Turbo-Abi (G8) bleiben, zum Langsam-Abi (G9) zurückkehren oder gleich beide Abi-Modelle anbieten. Von der  Landesregierung auf Abruf erwarten wir, dass sie die Finger davon lässt. ...
  • Schulabbrecher: Wir tun was dagegen! Jeder Schulabbrecher ist ein Schulabbrecher zu viel. Wer keinen Schulabschluss hat, hat auf dem Arbeitsmarkt kaum eine Chance auf einen Ausbildungsplatz und damit später auf eine qualifizierte Beschäftigung. Auch aus diesem Grund hat die Rathauskooperation aus SPD, B90/Die Grünen und SSW die Schulsozialarbeit in Kiel seit 2008 kontinuierlich ausgebaut. Seitdem wurden acht neue Stellen geschaffen und vierhundertachtzigtausend Euro in Sozialpädagogische Projektmaßnahmen investiert. Allein in 2010 haben wir, trotz der angespannten Haushaltslage, drei zusätzliche Schulsozialarbeiterstellen an Kieler Schulen geschaffen. Sie kommen u.a. den Schülerinnen und Schülern der Timm-Kröger-Schule und des Thor-Heyerdahl-Gymnasiums zu gute. Eine weitere Stelle ist für projektbezogene sozialpädagogische Maßnahmen von 6 -12 Monaten an Kieler Schulen  vorgesehen. ...
  • Bildungspolitik der Landesregierung navigationslos auf offener See Die vorgelegten Veränderungen des Schulgesetzes durch die schwarz-gelbe Landesregierung beweisen einmal mehr, dass sich diese in Sachen Bildung navigationslos auf offener See bewegt. Vom Wunsch getrieben, es allen recht machen zu wollen, gelingt dem Bildungsminister mit seinem Entwurf zur Schulgesetzänderung nichts Rechtes. Statt den vor wenigen Jahren eingeschlagenen Kurs zu präzisieren, wird das Ruder ideologisch (gelb-)gefärbt in die entgegen gesetzte Richtung gelenkt und eine Havarie der Schulen und ihrer Schülerinnen und Schüler in Kauf genommen. An Gymnasien soll alles möglich sein: G8, G9 oder gleich beides. ...