Konzept für Barrierefreiheit in Kultureinrichtungen gefordert

Stilisiertes Ohr mit SchallwellenDer Sozialausschuss hat in der vergangenen Sitzung auf Antrag der Kooperation ein Konzept für die Barrierefreiheit für Menschen mit Behinderung in städtischen Kultureinrichtungen auf den Weg gebracht.

Besonderen Fokus legen wir dabei auf Menschen mit Hörbehinderung: In vielen Museen werden Informationen über Audioguides oder Filme gegeben, die Menschen mit Hörbehinderung nicht zur Verfügung stehen. Wir wünschen uns daher, dass alle Informationen etwa aus Filmen, Audioguides und Infotexten im Idealfall in die Deutsche Gebärdensprache übersetzt werden.

Dies ist nötig, da Menschen mit Hörbehinderung nur so alle Informationen erhalten können. Die Deutsche Schriftsprache ist nicht für alle Menschen mit Hörbehinderung verständlich. Idealerweise sollen Filme deswegen mit Gebärdensprachübersetzungen versehen werden. Ebenso ist es erstrebenswert, dass Führungen in Deutscher Gebärdensprache angeboten werden. Bei Audioguides ist nicht nur die Einführung von Multimediaguides denkbar, auch sind Angebote in Leichter Sprache sowohl als Audioguide als auch als Broschüre wünschenswert. Das übergeordnete Ziel der Kooperation ist Barrierefreiheit in Kultureinrichtungen der Landeshauptstadt für alle Menschen.

Dies erklären die sozialpolitische Sprecherin Anna-Lena Walczak (SPD), Verena Heimann (Bündnis 90/Die Grünen) und Ralf Meinke (FDP).

Foto: Clker-Free-Vector-Images / pixabay (https://pixabay.com/de/vectors/anh%C3%B6rung-behinderung-behinderte-294057/)

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