Halbstundentakt auf der Schwentinelinie

Seit vergangenem Jahr pendelt die Schwentinefähre F2 im Halbstundentakt zwischen Reventlou, der FH und Geomar. Diese Verbesserung wird von vielen Menschen auf beiden Seiten der Förde gut angenommen.

Im Wirtschaftsausschuss hat die Verwaltung allerdings in einer Geschäftlichen Mitteilung (Drs. 0016/2019) berichtet, dass das eingesetzte Schiff „MS Schwentine“ durch die häufigeren Fahrten schneller seine vorgesehene Lebensdauer erreicht. Um die Fähre zu entlasten und auf Dauer einen Fährbetrieb im jetzt erreichten Umfang sicherzustellen, wurde im Wirtschaftsausschuss bereits in vorherigen Beratungen deutlich, dass ein zweites Schiff notwendig werde. Für die uns ist klar: Die Erweiterung von GEOMAR auf dem Ostufer steigert die Bedeutung der Fährlinie 2.

Nicht nur für die über 1000 Arbeitnehmer*innen von Geomar ist die Fördequerung an dieser Stelle wichtig. Auch die Fachhochschule, Tourist*innen und Anwohner*innen profitieren erheblich von der Fährlinie. Daher muss der Betrieb mindestens im jetzigen Umfang sichergestellt werden. Gut wäre es, ihn dauerhaft auf sieben Tage die Woche auszubauen und der Schlepp- und Fährgesellschaft Kiel mbH – SFK die notwendigen finanziellen und personellen Ressourcen zur Verfügung zu stellen. Notfalls muss dafür, wie die Verwaltung deutlich macht, ein zweites Schiff eingesetzt werden. Dass dabei Elektromobilität eine große Rolle spielt, begrüßen wir ausdrücklich. Für die Mobilitätswende, um den Straßenverkehr zu entlasten, spielt die Fördeschifffahrt eine wichtige Rolle. Eine kostenlose Mitnahme von Fahrrädern könnte zur Erhöhung der Attraktivität beitragen.

Dies erklären die wirtschaftspolitischen Sprecher*innen Daniel Pollmann (SPD), Dirk Scheelje (Bündnis 90/Die Grünen) und Annkathrin Hübner (FDP).

Foto: pixabay

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