Gründlichkeit vor Schnelligkeit – Über eine Internationale Schule in Kiel

Wir sind verwundert über die Tatsache, dass die CDU einseitig erklärt hat, ein internationales Angebot stünde konzeptionell zur Verfügung. Dieser Alleingang ist insofern ungewöhnlich, als dass im letzten Ausschuss für Schule und Sport beschlossen wurde, gemeinsam mit der Verwaltung ein Konzept für ein internationales Schulangebot in Kiel zu entwickeln. Wir benötigen ein internationales Schulangebot, um auch für internationale Arbeitnehmer*innen attraktiv zu sein.

Im kommenden Jahr plant die Verwaltung gemeinsam mit allen Parteien einen Austausch mit verschiedenen internationalen Schulangeboten in ganz Deutschland und damit verbunden die Erstellung eines passgenauen Konzepts mit allen Beteiligten für die Stadt Kiel.

Der Aufbau eines durchgängigen internationalen Schulangebotes von der ersten Klasse bis zum Abitur bzw. dem internationalen Abschluss IB wird nach den Erfahrungen anderer sehr viele Jahre in Anspruch nehmen. Daher ist es sinnvoll, zusätzlich auch eine Erweiterung bereits bestehender Angebote an Kieler Schulen in Betracht zu ziehen, um möglichst zeitnah eine Perspektive vor allem für Kinder internationaler Fachkräfte anbieten zu können.

Bisher wurden große schulpolitische Themen immer im Konsens der Parteien bearbeitet und beschlossen. Wir hoffen, dass dies auch für das internationale Schulangebot der Fall sein wird und appellieren an die CDU, sich an dem im Ausschuss für Schule und Sport abgestimmten Verfahren und der damit verbundenen Vorgehensweise zu beteiligen.

Dies erklärt Tobias Friedrichs, schulpolitischer Sprecher der SPD-Ratsfraktion, gemeinsam mit Andrea Hake, schulpolitische Sprecherin der Ratsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, und Annkathrin Hübner (FDP).

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