Kreativzentren

Mit der neuen Förderrichtlinie für Kreativzentren wollen wir gemeinsam mit Grünen und FDP ein Zeichen setzen. Kiel ist nicht nur Ausbildungsort für Kreative, sondern muss auch als kreativer und innovativer Produktionsstandort ihre Attraktivität für Absolvent*innen und Gründer*innen deutlich steigern.

Die neuen Richtlinien sollen vor allem Planungssicherheit für die Kreativzentren schaffen. Mit der Förderung wird die Professionalisierung und Kontinuität der Zentren unterstützt, die durch vornehmlich ehrenamtliche Strukturen nicht im vollen Umfange erreicht werden können.

In den letzten Jahren sind in Kiel Zentren von Kreativen, Künstlern und Innovatoren entstanden und immer weiter gewachsen. Das ist eine tolle Entwicklung für ein Kiel mit modernen Lebens- und Arbeitsmodellen, für das Kiel von morgen. Mit der Erstellung der Förderrichtlinie übernehmen wir als Stadt Verantwortung dafür, dass diese Entwicklung auch in den nächsten Jahren weiter vorangetrieben wird. Dabei ist es besonders wichtig, dass auch die kleinen Initiativen Unterstützung finden, um eine wirklich vielfältige kreative Szene zu gestalten.

Beispiele wie Hamburg und Leipzig zeigen, dass eine Einbindung von kreativen Zentren und Vierteln einen positiven Effekt auf die Lebensqualität und die Gründerkultur der Städte haben. So bieten die Zentren attraktive Rahmenbedingungen für Gründer*innen und Innovationstreibenden und strahlen mit den dort entstehenden Ideen und Projekten in die Stadtgesellschaft aus. Die Rathauskooperation ist sich einig, dass die Zukunft Kiels auch von der Kreativität und Innovationskraft der Kieler*innen abhängt. Nur dort, wo Kreative professionelle Strukturen vorfinden, die ihnen optimale Bedingungen für ihre Projekte ermöglichen, wird sich Kiel im Wettbewerb mit anderen Städten messen können.

Dies erklärt Christina Schubert (SPD), Sprecherin für Hochschulen und Digitalisierung.

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