Entwicklung einer Förderlinie für Kreativzentren in Kiel

Die Ratsversammlung beauftragt die Verwaltung mit der Entwicklung einer Förderlinie für Kreativzentren in Kiel. Diese Entwicklung soll sich an den Bedarfen orientieren, die mit den Kreativzentren zu erörtern sind. Die folgenden Aspekte sind zu prüfen und ggf. zu berücksichtigen:

– Förderung für Personalkosten, Sachkosten, Kosten für Veranstaltungen, Reisekosten etc. sowie günstige Mieten für Kreativinitiativen, kreative Starter*innen und kreative Projekte,

– investive Förderung für die Herrichtung und nutzungsgerechte Einrichtung und Gestaltung von Gebäuden der Kreativzentren.

Zum Haushalt 2019 sollen übergangsweise Projektmittel seitens der Verwaltung eingestellt werden, um die bestehenden Kreativzentren „Open Campus“, „Anschar Campus“ und „Alte Mu“ zu unterstützen, bis sie in eine mögliche institutionelle Förderung der entstehenden Förderlinie überführt werden.

Mit dem Aufbau der neuen Förderlinie für Kreativzentren soll deren Existenz dauerhaft gesichert und Planungssicherheit geschaffen werden. In den vergangenen Jahren hat sich gezeigt, welche Bedeutung die bestehenden Kreativzentren für das Innovationspotenzial Kiels und seine Entwicklung zu einer kreativen Stadt haben. Kiel wird durch sie zu einem Magneten für Kreative und steigert seine Attraktivität als Arbeits- und Lebensort für Hochschul- und Berufsschulabsolvent*innen.

Kiel steht als Ort für Kreative in der Konkurrenz zu anderen Städten, die ebenfalls auf den Ausbau von Kreativzentren setzen. Deshalb ist es erforderlich, die für die dauerhafte Existenz dieser Zentren erforderlichen Mittel aufzubringen.

Für den Betrieb der Zentren ist vor allem Personal erforderlich, dass sich um den Betrieb der Zentren, die interne und externe Kommunikation, die Bewirtschaftung der Räume und ihre bauliche Entwicklung kümmert. Mit der Förderung soll die Professionalisierung und Kontinuität der Zentren unterstützt werden, die durch vornehmlich ehrenamtliche Strukturen nicht erreicht werden kann.

Gleichzeitig besteht Bedarf an Finanzierung von Sach-, Veranstaltungs-, Reisekosten etc., die für den erfolgreichen Betrieb der Zentren erforderlich sind. Für die Planungssicherheit ist die Vereinbarung einer dauerhaften institutionellen Förderung erforderlich, weil nur so die erforderliche Planungssicherheit geschaffen werden kann.

Mit investiven Förderungen soll in den Zentren der bauliche Zustand der Gebäude und deren Einrichtung so verbessert werden, dass dort Kreative professionelle Strukturen vorfinden, die ihnen optimale Bedingungen für ihre Projekte ermöglichen.

Ratsfrau Christina Schubert
SPD-Ratsfraktion

Ratsfrau Jessica Kordouni
Ratsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Ratsfrau Annkathrin Hübner
FDP-Ratsfraktion

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