Für ein sauberes Kiel

Der Innen- und Umweltausschuss hat die Stadtverwaltung gebeten, Maßnahmen zu ergreifen, die verhindern, dass Zigarettenstummel auf den Boden geworfen werden und so die Umwelt belasten. Zigarettenstummel sind eine Gefahr für Mensch und Tier sowie das Grundwasser. Es ist unbedingt notwendig, dass die Stadt gemeinsam mit den Gaststättenbetreiber*innen Lösungen für dieses Problem findet. Wir setzen dabei auf den Dialog mit den Beteiligten.

Eine reine Verpflichtung der Gaststättenbertreiber*innen, wie in einem Antrag der CDU gefordert, genügte dem Ausschuss nicht. Dieser Ansatz war uns zu wenig. Wir wollen, dass die Stadt in einer eigenen Werbekampagne darauf aufmerksam macht, welche Gefahr von Zigarettenstummeln ausgeht. Wem nützen mehr Aschenbecher, wenn es am Problembewusstsein fehlt.

2 Kommentare:

  1. In Singapur kostet das „Kippen-Schnippen“ 600 Euro Strafe und zusätzlich Müllsammeldienst, wenn man Wiederholungstäter ist. 250 Euro Strafe sind in einigen deutschen Städten in der Diskussion. Ich finde das angemessen, wenn man an die verursachten Schäden denkt.

    1. Liebe Frau Hensel,

      ich stimme Ihnen zu: Die Strafe für diese Umweltsünde muss spürbar sein. Ob wir als Stadt ganz frei die Höhe der Strafe festlegen können, weiß ich nicht. Ich werde das aber mitnehmen und mich darum kümmern.
      Wichtig ist aber immer, dass die Strafen auch ausgesprochen werden. Der neue Kommunale Ordnungsdienst wird darauf aber sicher ein Auge haben.

      Lieber Gruß
      Max Dregelies
      Umweltpolitischer Sprecher

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