Holsteinstadion: Investition muss Sport und Stadtteil insgesamt nutzen

Gemeinsam mit Grünen und FDP legen wir zur Sitzung der Ratsversammlung heute einen differenzierten Antrag vor, mit dem sich die Ratsversammlung zum weiteren Ausbau des Holsteinstadions und zur damit verbundenen weiteren Finanzierung bekennt. Gleichzeitig wollen wir dem Oberbürgermeister für die weiteren Verhandlungen mit Land und Investoren konkrete Vorstellungen der Ratsversammlung mit auf den Weg geben, deren Beachtung für uns Voraussetzung für eine abschließende Investitionsentscheidung sind.

Insbesondere sollen weitere Nutzungsmöglichkeiten über die Heimspiele von Holstein Kiel hinaus geprüft werden.

Wir machen damit deutlich, dass ein Gesamtkonzept für den Stadionausbau wichtig ist und dabei belastbare Zahlen zu verschiedenen Varianten vorliegen müssen. Private Investoren müssen sich mit mindestens 10 Millionen Euro am Bau beteiligen. Bei einer Investition ins Holsteinstadion wollen wir außerdem den sonstigen Kieler Sport mit einem erweiterten Investitionspaket Breitensport unterstützen. Gemeinsam erhoffen wir uns eine breite Mehrheit in der Ratsversammlung für unseren Vorschlag. Damit kann der Spitzenfußball in Kiel unterstützt werden und gleichzeitig profitieren Sport und Gesellschaft in Kiel über den Verein Holstein Kiel hinaus. Angesichts der Debatte um die Zukunft der Holstein Women erwarten wir außerdem, dass der Verein Holstein Kiel sich klar zur Unterstützung von Vielfalt und der Gleichstellung von Frauen und Männern in allen derzeit ausgeübten Sparten und zur Durchführung entsprechender Projekte bekennt.

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