Schwung der Special Olympics nutzen: Wir wollen Inklusion im Sport fördern

Ein „Sonderstammtisch Sport“ unter Beteiligung von Verwaltung, Vereinen und Politik hat sich am vergangenen Donnerstag mit der Frage beschäftigt, wie der inklusive Sport auch im Anschluss an die „Special Olympics“ in Kiel weiterhin gestärkt und gefördert werden kann. Aus der Kieler Ratsversammlung nahm auch unser sportpolitischer Sprecher Philip Schüller teil. Die Vorbereitung und Moderation übernahmen Vertreter*innen des InTuS-Netzwerks, das sich schon sehr lange für den inklusiven Sport einsetzt.

Zur weiteren Diskussion über Inklusion im Sport soll Ende 2018 ein sozialpolitisches Hearing stattfinden. Es wird durch das Amt für Sportförderung in Zusammenarbeit mit dem Amt für Soziale Dienste organisiert.

Wir wollen das von uns im März beantragte Hearing dazu nutzen, kurzfristige und langfristige Ziele zu definieren, damit sich der inklusive Sport in Kiel ständig weiterentwickelt. Als einen zentralen Baustein sehen wir eine Bedarfsanalyse, die auch von den Sportvereinen gewünscht worden ist. Klar ist, dass die Infrastruktur für inklusiven Sport noch deutlich erweitert werden muss, damit Sportanlagen barrierefrei nutzbar sind. Auch eine stärkere Vielfalt an inklusiven Angeboten ist nötig, für die auch Trainer*innen und Übungsleiter*innen sensibilisiert werden müssen. Die nationalen Sommerspiele Special Olympics 2018 sind mit über 4.000 Athletinnen und Athleten eine tolle und erfolgreiche Sportwoche gewesen, die den inklusiven Sport in der ganzen Stadt erlebbar gemacht hat. Den Schwung der Special Olympics müssen wir nutzen. Wir freuen uns über alle, die sich an dem Hearing beteiligen und Ideen für Kiel als inklusive Stadt einbringen möchten. Wir stehen zu dem großen Ziel, den inklusiven Sport dauerhaft und auf hohem Niveau in Kiel zu etablieren.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.