Endlich wird saniert. Ufersanierung ist Investitionskraftakt für unsere Stadt

Die Ratsversammlung hat am 19. April beschlossen, beim Land Schleswig-Holstein Fördermittel für die Sanierung der Kiellinie zu beantragen. Die Finanzierung erfolgt zu je einem Drittel durch Kommune, Land und Bund. Auch über die erste Auftragsvergabe der vorbereitenden Untersuchungen wurde beraten.

Unsere Stadt alleine kann die wichtige, aber äußerst umfangreiche Sanierung der Spundwände entlang des Fördeufers nicht leisten. Wir danken daher der Verwaltung, dass sie die neu vorliegenden Förderprogramme von Land und Bund schnell nutzt und der Ratsversammlung die nötigen Schritte vorgeschlagen hat. Es ist jetzt an der Zeit, dass das Land seine finanzielle Verantwortung wahrnimmt, nachdem solche Investitionen für Kiel lange Jahre durch eine schädliche Investitionsbremse abgeschnürt wurden.

Mit dem Städtebauförderprogramm ‚Zukunft Stadtgrün‘ soll neben der Sanierung der Uferbefestigung auch der Fördehang bei Wahrung der stadtökologischen Funktion attraktiver gestaltet werden. Bessere Wegeverbindungen und Aussichtspunkte auf die Kieler Förde sollen die Visitenkarte Kiels noch schöner machen.

Wir haben den Maßnahmen gern zugestimmt und werden uns weiterhin dafür einsetzen, Investitionen in die Zukunft unserer Stadt vorzunehmen. Grundlage dafür ist es, Verantwortung zu übernehmen und dem städtischen Haushaltsplan zuzustimmen. Das haben wir im Dezember 2017 gemeinsam mit den Grünen getan.

Dies erklären der baupolitische Sprecher André Wilkens, der örtliche Ratsherr Benjamin Raschke (beide SPD) und die baupolitische Sprecherin Anne-Sophie Flügge-Munstermann (SSW).

Foto by Bjoertvedt [CC BY-SA 3.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], from Wikimedia Commons

2 Kommentare:

  1. Seit Juli 2017 steht der Zaun und sie waren nicht in der Lage irgendetwas zu unternehmen. Eine Blamage. Auf Fördermittel vom Land warten und einen Ideenwettbewerb auszuschreiben sind keine Maßnahmen. In einer digitalisierten Welt erwarte ich Erledigung solcher Probleme innerhalb längstens 12 Monate. Sie kann ich nun nicht wählen.

    1. Sehr geehrter Herr Lasch,
      den Ärger, dass es so lange gedauert hat, kann ich verstehen – und ich teile ihn auch. Aber wie hätten Sie das Problem gelöst: Als Stadt erlaubt uns das Land nur eine geringe Menge an Investitionen pro Jahr. Eine Investition in Sanierungsmaßnahmen wäre uns nicht genehmigt worden.
      Da hilft leider auch keine Digitalisierung. Es mussten sehr dicke Bretter auf Landesebene gebohrt werden, damit im März 2017 endlich Bewegung in die Sache kam. Und seitdem arbeitet die Stadtverwaltung mit Hochdruck an dem komplizierten Vorhaben.
      Ihre Stimme werden wir offenbar nicht erhalten, aber ein Hinweis, was man in der verfahrenen Situation hätte tun können, würde mich auch schon freuen.
      Mit freundlichen Grüßen
      Benjamin Raschke

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