Schulsozialarbeit stärken

RBZ TechnikDie drei Regionalen Berufsbildungszentren (RBZ) in Kiel sind die größten Schulen des Landes Schleswig-Holstein. Die hohen Schülerzahlen und die damit verbundenen Unterstützungsbedarfe machen eine Stärkung der sozialpädagogischen Unterstützung dringend erforderlich. Wir haben daher zu den Haushaltsberatungen im Dezember 2016 beschlossen, die sozialpädagogische Arbeit an den drei Kieler RBZ mit zusätzlichen 250.000 Euro zu stärken. Gleichzeitig haben wir die Verwaltung aufgefordert, ein Konzept für zusätzliche sozialpädagogische Unterstützung an den drei RBZ zu erarbeiten und dabei mögliche Synergien der inhaltlichen Arbeit im Zusammenhang mit der im Februar 2017 gegründeten Kieler Jugendberufsagentur zu berücksichtigen.

Dem Konzept, das die Verwaltung der Ratsversammlung heute vorlegt, stimmen wir gerne zu. Es stellt die Grundsätze, die Haltungen, die Arbeitsformen und die Tätigkeitsschwerpunkte für alle drei Berufsbildungszentren dar. Vereinbart wurde, dass für jedes RBZ eine auf den Standort bezogene Kooperationsvereinbarung geschlossen wird. Der damit verbundene Ausbau der Schulsozialarbeit an den RBZ erweitert unsere erfolgreiche Politik der vergangenen Jahre, an allen Kieler Schulen Sozialarbeit verlässlich und stetig zu etablieren. Wir danken der Verwaltung und den Kooperationspartnern für die erfolgreiche Zusammenarbeit.

Dies erklären zur Beschlussvorlage zur Sitzung der Ratsversammlung „Ausbau der Jugendsozialarbeit / Schulsozialarbeit an den Regionalen Berufsbildungszentren in Kiel“ (Drs. 0297/2017) der Sprecher für Arbeit und Berufliche Bildung Peter A. Kokocinski (SPD) und der Fraktionsvorsitzende Marcel Schmidt (SSW).

Foto: Olaf Bathke

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