Meimersdorfer Weg als Radschnellweg

Der Meimersdorfer Weg wird zwischen Hamburger Chaussee und der Neuen Hamburger Str. für den KFZ-Verkehr gesperrt. Die Strecke wird als Fahrradschnellweg ausgewiesen. Eine Nutzung für Anlieger und Rettungsverkehre bleibt weiterhin möglich.

Die 6-monatige Sperrung des Meimersdorfer Weges aus Gründen des Krötenschutzes zeigt, dass es vor Ort keine Notwendigkeit der Verkehrsführung durch den Meimersdorfer Weg gibt.

Eine ganzjährige Ausweisung als Fahrradschnellweg und Sperrung für den motorisierten Individualverkehr soll dabei bewirken:

  • Förderung des Radwegenetzes und eine bessere und sicherere Anbindung des Fahrradverkehrs aus dem Kieler Süden.
  • Unterbindung von KFZ-Ausweichverkehren auf dem Meimersdorfer Weg, somit wird der Verkehr auf den vorgesehen Hauptverkehrsachsen gebunden.
  • Ganzjähriger Schutz der Krötenwanderung.

Gerade auch mit Blick auf die entstehenden Wohngebiete im Kieler Süden ist zu befürchten, dass der Meimersdorfer Weg verstärkt als Ausweichstrecke von KFZ-Verkehr genutzt werden wird.  Dies soll ebenso durch die Umwandlung in einen Radschnellweg verhindert werden, wie für die neuen Wohngebiete ein Anschluss ans Fahrradwegenetz gefördert werden soll, um Radfahrer aus dem Kieler Süden schnell und sicher ins Kieler Zentrum zu führen.

Ratsherr Achim Heinrichs
SPD-Ratsfraktion

Ratsherr Lutz Oschmann
Ratsfraktion Bündnis 90/Die Grünen

Ratsherr Marcel Schmidt
SSW-Ratsfraktion

 

 

 

13 Kommentare:

  1. Na, nachdem ich diese Begründung gelesen habe bin ich sehr beruhigt, dass die endgültige Sperrung des Meimersdorfer Weg nichts und absolut gar nichts mit der dort wohnhaften Bauamtsleiterin und gerade neu gewählten Bürgermeisterin der gemeinde Molfsee, Frau Ute Hauschild zu tun hat. Lach
    3 x die Woche habe ich diesen Weg aus privaten Gründen auch genutzt (Pflege eines Familienangehörigen), vielen Dank für 6 km Umweg, die ich jetzt fahren darf.

  2. Woher nimmt die SPD die Erkenntnis, dass diese Straße nicht für den Verkehr benötigt wird?
    Wir müssen jetzt immer einen großen Umweg fahren. Ökologisch sinnvoll ist das nicht.

  3. Keiner denkt an die Kinder ,die jeden Tag der Gefahr ausgesetzt sind angefahren zu werden oder die Tiere die jeden Tag überfahren werden,alle wollen schnell an ihr Ziel und halten auch nicht die 30km Zone ein.Ich finde es super,das endlich die Strasse gesperrt ist.

  4. Guten Tag,
    Zu den vorherigen Kommentaren kann ich, als langjährige Anliegern des Meimersdorfer Weges, nur anmerken: gegen eine dauerhafte Sperrung des Weges für den motorisierten Verkehr sprechen sich erstaunlicher Weise nur diejenigen aus, die diese Straße NUR mit dem Auto befahren/ betreten. Als Mutter eines schulpflichtigen Kindes und als überzeugte Radfahrerin, kann man diese Maßnahme nur positiv begüßen!!!
    Wie oft muß man Autos ausweichen, die einen in die Büsche drängen- die Fahrer sitzen ja bequem und abgeschirmt… wie oft wird man als Fußgänger angepöbelt, „gefälligst“ den Weg zu räumen, damit „man“ schneller fahren kann. Es schützt einen kein Fußweg, kein Fahrradstreifen.
    UND als kleine Randnotiz: die erwähnte Bürgermeisterin einer Nachbargemeinde hat mit dem Ratsbeschluss herzlich wenig zu tun….
    Mit freundlichem Gruß

  5. Guten Tag

    Es verwundert mich schon sehr wie es möglich eine öffentliche Straße einfach zu sperren.
    Heute morgen könnte ich noch wie gewohnt zur Arbeit fahren
    Heute Mittag nicht mehr….
    Krötenwanderung?
    Fahrradstrasse?
    Ich bitte Sie ich konnte deshalb meinen Sohn erst über 6 km Umweg und im stopendgo Modus B76 sei dank verspätet abholen….
    Ökologisch ist anders.
    Die Straße gibt es seit Uhrzeiten.
    Alle die in die Straße gezogen sind wussten das es eine Straße gibt mit Verkehr.

    Ja für die krötenwanderung bin ich dabei. Das kann ich verstehen.
    Aber ich frage mich wenn alle Bürger die in einer Straße wohnen die als Schleichweg genutzt werden jetzt eine fahrradstrasse machen wo dann
    der Berufstätige.
    Die Familie die ihre Kinder zum Sport Freunden etc
    bringen nur noch über die Hauptverkehrsstraßen Umwege in Kauf nehmen der Infarkt vorprogrammiert ist.
    Liebe Frau behrend es ist aber schon merkwürdig dass durch ein ratsbeschluss es möglich ist diese Straße zu sperren….

    Ich bin mal gespannt welche Straßen als nächstes privat werden….
    Einfluss muss man haben…
    Aber Demokratie sieht anders aus

  6. Hallo Zusammen,
    so einfach ist es den Wert eines Grundstücks zu steigern! Man muss nur die richtigen Leute kennen und nicht lange darüber diskutieren!
    Es gibt sicher noch einige Straße in Kiel die gerne zur Fahrradstraße werden wollen. Mal sehen wer da wohnt!
    Im Übrigen: wenn man eine Straße sperrt wird der Verkehr für die Anwohner weniger, aber für die Anwohner der Ausweichstrecke eben mehr!
    Schönen Gruß an den Bauausschuß

  7. Als Anwohnerin des Weges finde ich besonders traurig, über die erneute Schließung nicht informiert zu werden. Sicher ist die Belastung durch den KfZ -verkehr mit den Jahren gestiegen und sicher beobachte ich auch Autofahrer, die meinen, Sie können rasen. Dennoch hätte ich es wünschenswet gefunden, die Anwohner mal vorab zu befragen, sicherlich hätte man dann vorab eine Lösung gefunden, die Ampelanlage, um links auf die L318 abbiegen zu können, anders zu schalten. Jetzt sind noch Sommerferien, aber ab dem 4. September wird es schier unmöglich sein, ohne Verkehrssünden sich in den Strom der Autofahrer, die aus der anderen Richtung kommend und rechts abbiegen, einzureihen. Danke dafür und dass ich deswegen über Molfsee -Kreisverkehr einen 5km weiten Umweg fahren darf, die Umwelt auch somit schone. Wir haben ebenfalls 2 schulpflichtige Kinder, die täglich zur Bushaltestelle Hamburger Baum müssen und den Weg immer mit dem Fahrrad fahren, aber an Tagen, wo das Wetter nicht mitspielt oder Krankheit ( leichter Infekt) , der ein fernbleiben der Schule nicht erforderlich macht oder einfach mal das Fahrrad kaput ist, setzte ich die Kinder eben dort ab und fahre weiter zur Arbeit. Jetzt werden Sie von mir bei Sturm oder ähnliches von der Schule eben abgemeldet. Ein anderer Punkt, ist auch der, dass ich als Verbraucher eingeschränkt werde und bestimmte Verbrauchermärkte nicht mehr anfahre. Oder hat jemand Lust einen Umweg zufahren? So wird mir eben mal aufgezwungen und unbeabsichtigt bestimmt, in die andere Richtung auszuweichen, obwohl der Weg weiter ist. Schönen Gruß an die Umwelt und alle die Sie schützen wollen.
    Schönen Tag!

  8. Berufstätige Pendler, die keine Umwege fahren möchten sind nicht die Wähler der rot-grünen Stadt Kiel. Wichtig sind hingegen irgendwelche Funktionsträger mit guten Verbindungen, die gerne den Wert ihrer Häuser steigern und ihr persönliches Umfeld ruhiger gestalten wollen. Und das Prekariat, welches an den Hauptverkehrsachsen wohnt kann ruhig ein wenig mehr von den Stickoxiden und sonstigen Schadstoffen einatmen. Die vorhandene Abgasbelastung gleichmäßig zu verteilen wäre eine Gleichmacherei, die von der SPD nicht gewünscht ist.

  9. Was ist das für eine Begründung – für mich nicht nachzuvollziehen.
    Hat da einer einen Hinweis, wie man hiergegen Einspruch einlegen kann?
    Muss man sich alles gefallen lassen? Interessiert der Bürgerwille gar nicht mehr?
    Eigentlich bin ich „stinksauer“ über so eine Willkür, denn scheinbar kommt dieses Initiative ja nicht mal von den Anwohnern!
    Ich habe diese Strecke sowohl als Radfahrer als auch als Autofahrer benutzt und nie den Eindruck gehabt, dass hier gerast wird oder das die Strecke durch den Autoverkehr belastet geschweige denn überlastet ist.

  10. Ich werde mal sehen ob die Sperrung dem recht entspricht,da für mich hohe Kosten auf mich zukommen die nicht erstattet werden,es geht auch anderst siehe Eiderbrook.Ich werde versuchen mit allen mitteln diesen misstand der SPD zu unterbinden.Es Reicht.

  11. Ein Radschnellweg also. Welche Ziele soll der denn bitte miteinander verbinden.
    Ich fahre diesen Weg (bisher) täglich und wen treffe ich dort? Wenige Radfahrer, wenige Autos (und keiner rast!) freundlich grüßende Fußgänger mit Hund und was ist schlimm daran? Und nun habe ich also jeweils ca. 4km Umweg. Entweder über 404 76, die sowieso kurz vor dem Kollaps stehen. Von den armen Anwohnern dort mal ganz abgesehen. Oder über Molfsee! Sehr umweltfreundlich, richtig was Gutes getan für die Umwelt. 8km X 220 Arbeitstage = 1760km / Jahr zusätzlich bei eine Gesamtkilometerleistung von 5000. Super! Genial, liebe Politiker, was steckt denn nun wirklich dahinter?
    Denn das Problem der zu vielen Autos in den Städten lösen wir so wohl nicht.
    Vielleicht 30 Anwohner in Meimersdorf freuen sich (vielleicht) und die Hunderte in der HH Chaussee oder am Theodor Heuss Ring? Pech gehabt, mehr Verkehr bekommen? Oder fahren dann doch gar nicht so viele durch den Meimersdorfer Weg und es ist nur ein eitles Spiel der Politiker, die sich profilieren wollen?
    Irgend wann sind ja wieder Wahlen! Schau’n wir mal 😉

  12. Die Sperrung des Meimersdorfer Weges halte ich für nicht sinnvoll und schließe mich den Vorrednern an. Ja, der Meimersdorfer Weg wird auch als Ausweichstrecke genutzt. Zudem von mir als eindeutig kürzester Weg zur Arbeitsstelle in der Rd Landstr. Somit umgehe ich die B404 und auch den Ring. Sort ist es verstopft und voll genug. Und wie war das mit dem Feinstaub dort?!
    Ich unterstelle meiner Meinung nach Mauschelei seitens der dort ansässigen Politikerin, deren Name hier bereits gefallen ist.

  13. Eine Anwohnerin
    So, habe mich entschlossen, der SPD eine Stellungnahme abzuringen. Im Brief heißt es ja,dass die Nutzung für Anlieger und Rettungsfahrzeuge frei bleibt. Antwort: Keine:( . Hatte ich auch nicht erwartet. Musste neulich den Rettungsdienst rufen und wurde Zeuge, wie der Fahrer minutenlang auf der geeigneten Einfahrt, die es zum Glück gab, ein Wendemanöver einleitete. Dazu sage ich nur. “ Jede Minute zählt“ . Ob vor der Schließung des Weges eine Begehung stattfand, um zu prüfen, ob es rechtlich standhält, dass die Sicherheit der Anwohner geschützt ist? Frag mich , wie sollen bei einem Brand , die Löschfahrzeuge durchkommen bzw. wenden. Ist das zulässig oder Wer hat dem ganzen zugestimmt? Muss doch eigentlich geprüft worden sein. Oder nicht? Ist bei Schäden dann die Stadt oder die SPD haftbar zu machen?

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