Wirtschaftsallianz für Kiel: Verbindliche Zusammenarbeit weiterentwickeln

Es ist notwendig, die Rahmenbedingungen für Industrieunternehmen zu verbessern und die Standortqualitäten unserer Stadt zu erhöhen. Der vom Oberbürgermeister Ulf Kämpfer gegründete industriepolitische Dialog mit Vertretern der IHK zu Kiel, den Gewerkschaften und weiteren Akteuren der Industrie war ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung.

Wir wollen den bestehenden industriepolitischen Dialog fortentwickeln und setzen auf die verbindliche Zusammenarbeit und die Ausgestaltung eines Aktionsplans im Rahmen einer ‚Wirtschaftsallianz für Kiel‘, die insbesondere die Fachkräftegewinnung und Anbindung von Hochschul- und BerufsschulabsolventInnen an den Standort Kiel sichert und die Entwicklung eines Arbeitsplans zur Unterstützung von in Kiel und Region ansässigen Unternehmen des produzierenden Gewerbes mit dem Ziel der Schaffung neuer und Sicherung bestehender Arbeitsplätze sowie zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für das produzierende Gewerbe ermöglicht.

Bei der Strategie wird es darauf ankommen, dass Forschung, Entwicklung und Produktion bestens zusammenwirken, um Kiel zu einem Wirtschaftsstandort zu entwickeln, der sich als einer der ersten auf die absehbaren grundlegenden Veränderungen unter anderem der Digitalisierung ausrichtet. Hierzu werden wir die Themenfelder in Zusammenarbeit mit Wirtschaft, Wissenschaft, den Gewerkschaften und Verbänden abgestimmt gestalten.

Dies erklären zum Antrag der Kooperation für die Ratsversammlung, eine Wirtschaftsallianz für Kiel zu gründen, die wirtschaftspolitischen SprecherInnen Özlem Ünsal (SPD-Ratsfraktion), Dirk Scheelje (Ratsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen) und Oliver Buhmann (SSW-Ratsfraktion) sowie Ratsherr Sven Seele (SSW-Ratsfraktion).

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