Kein Abschluss ohne Anschluss!

Kein Jugendlicher soll ohne Perspektive die Schule verlassen. Dazu wollen wir die Zahl der Schülerinnen und Schüler, die ohne Hauptschulabschluss und ohne Anschlussperspektive die Schule verlassen, weiter reduzieren. Die April-Ratsversammlung hat diese Ziele auf unsere Initiative bekräftigt. Mit dem Aktionspapier des Kieler Arbeitsbündnisses zur Verbesserung des Übergangs Schule-Beruf, das die Ratsversammlung am Donnerstag beraten hat, gehen wir einen weiteren Schritt, um den Übergang für die Jugendlichen zu verbessern.

Das Aktionspapier enthält unter anderem Maßnahmen, mit denen die Jugendlichen noch effektiver beraten und unterstützt werden. Wir haben im letzten Jahr bereits ein Bildungsbüro und einen Bildungsbeirat etabliert. Damit kann die Stadt bei individuellen Problemen schnell helfen und in Diskussionen alle Beteiligten einbeziehen.

Das Kieler Arbeitsbündnis zur Verbesserung des Übergangs Schule-Beruf, zu dem neben der Stadt und dem Jobcenter unter anderen die Kreishandwerkerschaft, die Industrie- und Handelskammer und der Unternehmensverband Nord gehören, leistet wertvolle Arbeit. In den letzten Jahren hat die Verwaltung die Statistiken zum Übergang von der Schule in den Beruf weiter verfeinert. Darum haben wir die Verwaltung im April gebeten, uns einen aktuellen Überblick über alle Maßnahmen zu geben, die dazu beitragen, Schüler_innen einen qualifizierten Abschluss zu ermöglichen sowie den erfolgreichen Übergang von Schule in einen Beruf (z.B. im Rahmen des Regionalen Übergangsmanagements) oder ein Studium zu gewährleisten. Das am Donnerstag vorgelegte Aktionspapier ist ein weiterer Schritt, um unseren im April beschlossenen Antrag Drs. 0287/2013 ‚Übergang von der Schule in den Beruf fördern‘ umzusetzen.

Dies erklären zum Aktionspapier des Kieler Arbeitsbündnis zur Verbesserung des Übergangs Schule-Beruf Peter A. Kokocinski, Sprecher der SPD-Ratsfraktion für Arbeit und Berufliche Bildung, Andrea Hake, schulpolitische Sprecherin der Ratsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, und Dr. Susanna Swoboda, Sprecherin der SSW-Ratsfraktion für Arbeit und Berufliche Bildung.

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