Schwarz-gelbe Atom-Pläne gehen auch zu Lasten Kiels!

Zu den schwarz-gelben Plänen, den Atom-Konsens zu zerstören und die Laufzeiten für Atomkraftkraftwerke zu verlängern, erklären der umweltpolitische Sprecher der SPD-Ratsfraktion, Lars Juister und der Vorsitzende der Ratsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, Lutz Oschmann:
„Hier greift die schwarz-gelbe Bundesregierung wirklich ins Volle. Nicht nur, dass hier für die Optimierung privaten Gewinns, unberechenbare Gefahren für Mensch und Umwelt in Kauf genommen werden, nein, mit der Verlängerung der Laufzeiten der Atomkraftwerke werden auch der Ausbau regenerativer Energieerzeugung gebremst und die Vorherrschaft der großen Energiekonzerne zementiert. Gerade Stadtwerke, die in – zumindest relativ – kleine Gaskraftwerke und dezentrale Energieerzeugung investiert haben, werden zu Gunsten der „großen Vier“ benachteiligt. Der Ministerpräsident und sein Kronprinz haben derweil nichts Besseres zu tun, als diese gefährliche Klientelpolitik zu loben.
Auch die Kieler Stadtwerke haben bereits erklärt, dass sie bei der Umsetzung dieser Pläne erhebliche Nachteile für ihre Arbeit erwarten. Wir sind sehr optimistisch, dass die Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke scheitern wird. Der Bundesrat muss beteiligt werden, dort hat Schwarz/GELB keine Mehrheit und die Bevölkerung lehnt die Laufzeitverlängerung ab. Das Kieler Energiekonzept ist auf dem richtigen Weg, da ohne den Neubau eines Kohlekraftwerks und mit Strom- und Wärmeerzeugung unter kommunaler
Beteiligung geplant wird. Mehr dezentrale Anlagen der Kraftwärmekopplung, die Nutzung von biogenen Reststoffen und der Neubau eines Gaskraftwerks sind zukunftsfest und sichern eine ausgeweitete Fern- und Nahwärmeversorgung.“

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