Der Weg zur Klimaschutzstadt wird frei!

Mit großer Freude und entsprechender Zustimmung reagiert die rot-grüne Ratsmehrheit auf die Ankündigung der Stadtwerke Kiel, jetzt die Planungen für ein kohlebasiertes GKK-Nachfolgekraftwerk zu beenden und sich auf die Prüfung von Alternativen zur Kohle, den Neubau eines Gaskraftwerks zu konzentrieren.

Es ist eine gute Nachricht für die Region, wenn unser kommunaler Energieversorger auch ökologische Überlegungen in den Fokus seiner Planungen stellt“, so Müller-Beck und Oschmann. „Für die Klimaschutzstadt Kiel ist die jetzt getroffene Entscheidung ohne Zweifel zukunftsweisend“, sind sich die beiden Fraktionsvorsitzenden einig. Insbesondere sei man in der Ratsmehrheit erfreut über die Tatsache, dass die Stadtwerke ihre eigenen Planungen mit denen der Stadt Kiel abstimmen wollten. „Es ist gut und richtig, dass sich unser Kieler Energieversorger jetzt die Zeit nehmen will, gemeinsam mit der Landeshauptstadt Kiel ein nachhaltiges Energiekonzept zu entwickeln. Davon profitieren am Ende alle, Bürger, Umwelt und das Unternehmen Stadtwerke“, sagten Oschmann und Müller Beck. Denn mit diesem Konzept seien alle Ziele zu erreichen: „Der ökologische Effekt ist nachhaltig, die Versorgung bleibt sicher und wir schaffen die Grundlagen für sozial verträgliche Fernwärmepreise. All das stand für uns von Anfang an ganz vorne auf der Agenda. Mit dieser Entscheidung gibt es auch die Sicherheit für die vorhandenen und zukünftigen hochqualifizierten Arbeitsplätze über das Jahr 2020 hinaus“, so Müller-Beck und Oschmann.

Am vergangenen Dienstag hatten sich der Vorstand der Stadtwerke und die Geschäftsführung der e.on Kraftwerke GmbH zum Gespräch beim Kieler Oberbürgermeister Torsten Albig getroffen. Albig hatte noch einmal erklärt, dass es unter seiner Ägide und bei den jetzigen Mehrheitsverhältnissen in Kiel kein neues Kohlekraftwerk geben werde. „Insofern ist die nun getroffene Entscheidung der Stadtwerke nur konsequent, insbesondere, da die Mehrheit in der Kieler Ratsversammlung gegen ein neues Kohlekraftwerk weit über die Kooperation hinausreicht“, sagt Müller-Beck und Oschmann. Jetzt habe man ausreichend Zeit, ein klimaverträgliches Energie- und Versorgungskonzept für Kiel zu entwickeln. Dazu soll im kommenden Frühjahr auch ein von der Stadt in Auftrag gegebenes Gutachten vorliegen.

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