Stadelmann und Sander: Brandschutzvorsorge beim Müllheizkraftwerk ist verbessert

Mit Umsicht und Gründlichkeit haben Geschäftsführung und Mannschaft der Müllverbrennung Kiel GmbH & Co. KG (MVK) die richtigen Schlüsse aus den Bränden im Kieler Müllheizkraftwerk kurz vor Weihnachten 2008 und Mitte Januar 2009 gezogen und neue Techniken zur Brandschutzvorsorge entwickelt.

Nun werden potentiell entzündliche Abfälle nicht mehr – wie der sonstige Abfall – vorab in der Rotorschere zerkleinert, sondern aussortiert und direkt in die Verbrennung aufgegeben. Eine Erhitzung der mechanisch zerkleinerten Abfälle an der Rotorschere kann so vermieden, die Gefahr der Selbstentzündung von Abfällen im Müllbunker des Werkes durch diese differenzierte Aufgabetechnik vermindert werden. Zusätzlich werden die Anlieferer und Erzeuger potentiell entzündlicher Abfälle verstärkt im Hinblick auf den Umgang mit den zu benutzenden Abfallbehältnissen geschult.
Nach den vergangenen Bränden haben SPD und GRÜNE auf technische Verbesserungen zur Brandvermeidung gedrungen. Wir danken der Geschäftsführung und der Mannschaft der Müllverbrennung Kiel GmbH & Co. KG (MVK) für ihr entschlossenes und bedachtes Handeln im Interesse einer geordneten Abfallbeseitigung und der öffentlichen Sicherheit der Kielerinnen und Kieler.

Dies erklären der abfallpolitische Sprecher der SPD-Ratsfraktion, Ratsherr Falk Stadelmann, und der umweltpolitische Sprecher der Ratsfraktion von BÜNDNIS’90/DIE GRÜNEN, Ratsherr Björn Sander.

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